Pfingsten 22. - 24. Mai 2026
Bereits am Freitagnachmittag kamen die ersten Heimatfreunde zur Kaffeetafel zusammen, die Wiedersehensfreude der Teilnehmenden war groß! Einige Gäste aus dem heutigen Neisse (Nysa) waren angereist: Sebastian Miechkota (Rechtsanwalt und Heimatforscher), Edward Hałajko (Direktor des Museums der Stadt Nysa), Pfarrer Josef Ibrom (ehemals Pfarrer in St. Peter und Paul, Nysa) und Irena Stacewicz (Nothelferin bei vielen Schlesienfahrten).
In der Mitgliederversammlung wurden neben dem Tätigkeitsbericht des Vorstandes eine aktualisierte Version der Vereinssatzung beschlossen und die Wahlen zum Vorstand durchgeführt. Die zweite Bundesvorsitzende Regina Höfelmeier trat aus familiären Gründen nicht mehr an. Der neue Vorstand setzt sich folgendermaßen zusammen: Andreas Quaschigroch - erster Bundesvorsitzender, Ulf Möhle - zweiter Bundesvorsitzender und Kassenwart, Dr. Claus-Michael Lommer - Schriftführer, Martin Tenkleve - neu im Vorstand.
Einen hochinteressanten Vortrag hielt Heinz Jonas über die sog. "Saybusch-Polen" und ihre Vertreibung 1939-1943. Rechtsanwalt Sebastian Miechkota referierte über das verheerende Hochwasser im September 2024, welches auch die Stadt Nysa überflutete. Und noch einen spannenden Vortrag hielt auch der Direktor des Kreismuseums Neisse "Muzeum Powiatowe w Nysie" Edward Hałajko über die Geschichte seines Museums.
Zu jedem Bundestreffen gehört auch ein "Heimatabend", diesmal mit einem Bildervortrag über die Glatzer Neisse mit musikalischer Begleitung durch Dr. Claus-Michael Lommer. Nach einem feierlichen Gottesdienst am Sonntag kam es zu dem zentralen Programmpunkt jeden Bundestreffens, der Feierstunde mit Ehrengästen: Dr. Ulrich Kumme - Bürgermeister der Stadt Hildesheim, Waltraud Friedmann - stellvertretende Landrätin des Landkreises Hildesheim, Birgit Krauss - Leiterin des Kulturbüros des Landkreises.
Alle 2 Jahre findet das Bundestreffen des Neisser Kultur- und Heimatbundes statt, die Mitglieder treffen sich im Hotel Van der Valk am schönen historischen Marktplatz in Hildesheim. Angehörige, Freunde und Gäste aus nah und fern sind immer herzlich willkommen. Das Treffen lebt von den Begegnungen der Teilnehmenden, inspirierenden Vorträgen, intensiven Gesprächen und Erfahrungsberichten. Ausführliche Berichte mit vielen Fotos werden im Heimatblatt abgedruckt.














